27.07.2014

AUSWÄRTS ESSEN: Veggieburger-Test - Pony Lodge

Wie schon angedroht angekündigt, wird es hier in nächster Zeit sehr burgerlastig - genauere Infos gibt es hier! Der erste getestete Veggieburger stammt von der Pony Lodge in der Färbergasse, einem Lokal, das in die Räumlichkeiten des berüchtigten Chinarestaurants Grüner Baum gezogen ist.

Der Veggieburger, den ich im Voraus schon online ausgesucht hatte, besteht laut Karte aus einem hausgemachtem Veggiepatty, Zwiebel, Tomate und Salat und kostet 9 Euro. Ich wählte als Beilage Süßkartoffelpommes (im Menü als Beilage 0,70 Euro) und Honig-Senf-Sauce (0,50).

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Der Veggieburger! (Bei den heutigen Fotos hab ich erstmals im RAW-Format fotografiert, da es doch recht finster im Lokal war. Die Farben sind daher nicht 100% original.)
Beim ersten hungrigen Bissen dachte ich noch, ich hätte das Veggiepatty übersehen – doch nachdem ich den gesamten Burger genau unter die Lupe genommen hatte (ich hab sogar unter dem Salatblatt nachgeschaut!), musste ich feststellen, dass es schlicht und einfach fehlte. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Rezeptur geändert worden sei. Der neue Veggieburger sei nun ohne Patty, dafür aber mit Grillgemüse und Cheddarkäse. Es sei allerdings verabsäumt worden, die Karte zu ändern. Als Entschuldigung gab es ein köstliches Mixgetränk mit Marzipan gratis für beide von uns. Um Enttäuschung bei anderen Gästen zu vermeiden, ist dem Besitzer trotz der netten Entschädigung ans Herz gelegt, die Karte eventuell zu updaten ;) Nun aber zur Bewertung!

Kreativität des Burgers:
Käse und Gemüse – dem hungrigen Veggie ist Genüge getan, einen Kreativitätspreis bekommt die Pony Lodge für diesen eher traditionellen Mix nicht. Daher gibt es von uns... 
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Geschmack:
Ganz ohne Patty etwas fad, aber die Süßkartoffelpommes reißen die Gesamtwertung wieder heraus.  Daher...
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Portionsgröße:
Der Burger ist ganz ordentlich von der Größe her, aber ohne Eiweiß sättigt er nicht wirklich. Die Beilagenportion für Pommesinhalierer wie mich und den weltbesten Freund auch eher etwas für den hohlen Zahn. Vor allem auch, weil ich danach noch daheim etwas jausnen musste, um mich richtig satt zu fühlen, gibt es...
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Preis/Leistung:
Ich hoffte bis zum Bezahlen, dass ich hier mehr Punkte vergeben könnte, trotz des fehlenden Patties. Der Burger war nämlich ganz gut, nur 9 Euro wollte ich für die wenig kostspieligen Zutaten nur ungern bezahlen, vor allem, da der Fleischburger des Mitessers genauso 9 Euro kostete, aber mit Frischkäse, Jalapenos und Beef (!) aufwarten konnte. Es wurde aber der Originalpreis verrechnet – ohne Eiweiß und für diese Zutaten für mich nicht ganz nachvollziehbar. Daher nur...
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In den Sonderkategorien konnten wir 1 von 3 Punkten vergeben, An Saucen und Beilagen ist allerhand auszuwählen, und ich kann die Süßkartoffelfries sehr empfehlen. Veganisieren ist natürlich auch möglich, aber wenn man den Cheddarkäse weglässt, bleibt bei dem Burger eigentlich nur noch das Gemüse übrig, und das finde ich ein bisschen zu wenig für ein befriedigendes veganes Esserlebnis. Der Veggieburger ist auch der einzige vegetarische Burger auf der Karte.

Insgesamt kommt die Pony Lodge damit beim Burgertest auf 8 von 15 Punkten. Für eingefleischte Veggieburgerfans (man verzeihe mir den müden Witz ;)) ist das Lokal daher nur eingeschränkt zu empfehlen. Seid ihr allerdings Fleischesser und somit eher das Kernpublikum, go for it – der Jalapenoburger und auch die handgeschnitzte Fries des weltbesten Freundes war laut seiner Aussage ausgezeichnet!
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Pony Lodge
Färbergasse 4
8010 Graz

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25.07.2014

AUSWÄRTS ESSEN: Der große Veggie-Burger-Test

Endlich. Ich bin jetzt mit meinem Studium fertig! Nach zwei Tagen Dauerfernsehen (My Mad Fat Diary – unbedingt ansehen!) und dem Gefühl, dass sich mein IQ nach der letzten Prüfung instantly um 20 Punkte verringert hat, bin ich nun wieder bereit für kulinarische Abenteuer :) Und da ich nun bis zum ersten September Zeit habe, kann ich mich nun auch einem Projekt widmen, das ich schon sehr lange angehen wollte – den besten Veggieburger von Graz zu finden.

Fleischburger zu braten ist keine große Kunst. Wenn die Zutaten halbwegs stimmen, dann ist es wirklich schwer, daraus etwas Nichtschmeckendes zu produzieren. Wo sich aber die Spreu vom Weizen trennt, ist beim Veggieburger. Deshalb werden der weltbeste Freund und ich zusammen mit anderen willigen Burgertestern diesen Sommer mit meinem Herzensprojekt beginnen und uns durch die vegetarischen Burger von Graz kosten. Wobei, hier sollte ich wohl ehrlich sein – den Veggiepart werde ich übernehmen, meine bessere Hälfte wird hingegen die fleischige Burgerauswahl probieren.

Die Noten, die hier vergeben werden, sind 1 bis 3 Burger, wobei ein Burger für Mangelhaft steht, zwei Burger Okay bedeuten und drei Burger heißen, dass diese Kategorie ausgezeichnet erfüllt wurde. Folgende Kategorien werden bewertet:
  • Kreativität des Burgers: Was wird als Eiweiß verwendet? Wenn statt des üblichen Gemüselaibchens etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen wird, sind wir besonders glücklich.
  • Geschmack: ist natürlich wichtig, deshalb wird hier besonders streng geurteilt!
  • Portionsgröße: Wenn wir nach dem Burgeressen noch ein Langosch futtern müssen, war die Portion zu klein.
  • Preis/Leistung: Bekommt man auch was für sein Geld?
Insgesamt kann man in diesen Kategorien 12 Punkte erreichen.

Jeweils einen Punkt vergeben wir für folgende Kategorien:
  • Wahlmöglichkeiten: Gibt es mehr als einen vegetarischen Burger auf der Karte? Und unterscheiden sie sich voneinander in elementaren Punkten?
  • Individualisierungsmöglichkeiten des gewählten Burgers: Kann man Zutaten austauschen? Kann man die Beilagen variieren? Was ist mit Saucen?
  • Veganisierungsmöglichkeiten: Kann man den Burger zufriedenstellend veganisieren?
Hier gibt es insgesamt 3 Punkte zu holen – die Höchstpunktezahl wären also 15 Punkte.

Da Graz groß ist, wir aber entsetzlich faul sind, haben wir die Lokale, die wir in Zukunft besuchen werden, auf solche eingeschränkt, die man problemlos mit dem Rad oder zu Fuß erreichen kann. Auf der Liste stehen:
Wenn ihr noch mehr Lokale wisst, in denen man köstliche vegetarische Burger essen kann, die aber nicht zu schwer zu erreichen sind, immer her damit. Bald geht es dann los mit Lokal Nr. 1, der Pony Lodge. Stay tuned!

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16.07.2014

REZEPT: Sommersalat mit neuen Kartoffeln, Brokkoli und Feta

Wenn man mich fragt, wieso ich Lehrerin werde, sage ich immer, dass ich anderen irrsinnig gern Sachen erkläre. Sachverhalte darstellen, Beispiele geben, Leute mitreißen, das sind Dinge, die ich mag.

Allerdings bin ich dafür, dass ich ab Herbst jungen Menschen beibringen soll zu lernen, in diesem Metier selbst verdammt schlecht. Und das ist leider so, obwohl ich regelmäßig autorisierte Lerntechnikseminare halten darf! Wissen will einfach nicht in meinen Schädel. Es ist ein wenig wie in der berühmten Simpsons-Szene mit Mr. Burns, in der ihm mitgeteilt wird, dass er alle Krankheiten der Welt hat, diese ihn aber deshalb nicht töten, weil sie alle gleichzeitig zuschlagen und deshalb keine zum Zug kommt.

Nun stellen wir uns das Ganze mit Wissen vor, das IN meinen Kopf will. Mich interessiert echt (viel zu) viel (?), ich lese auch jeden Tag brav die Zeitung und seit 4 Wochen meine Testunterlagen zu Georg Büchner, Language Anxiety und Learner Motivation, aber trotzdem scheint es mir oft, als ob mein umfangreiches Anime-, Serien, Bücher- und Rezeptewissen den Lernstoff, den ich mir seit Tagen ins Hirn prügeln will, eher blockiert. Aber hey, wenigstens hab ich mir nach 2 Folgen Orange is the new black schon alle Namen der vorkommenden Insassen gemerkt. Super, oder?

Manchmal treibt mich das schon knapp an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Wie kann es sein, dass ich wahrscheinlich die Hälfte aller gefühlten 3000 Pokémon mit Namen (und Klassen!) aufsagen kann, aber mir nicht merke, wann zur Hölle Büchner geboren ist und wann Dörnyei seine ver****** Motivational Self Theory verfasst hat? Der weltbeste Freund und mein Kumpel Simon sind ja der Meinung, dass ich schon zu lange lerne und dass das für meine Lerndemenz verantwortlich ist. Gut, dass am Montag endlich alles vorbei ist!

Zwischendurch koche ich – auch in der Prüfungszeit täglich, wenn auch bei weitem nicht so elaboriert wie sonst. Essen muss ich ja schließlich trotzdem irgendwas. In den letzten Wochen habe ich aber die Blogaktivität, wie ihr sicher gemerkt habe, sehr eingeschränkt, ich war einfach zu cranky und gestresst, um überhaupt so etwas wie ein ordentliches Foto oder Rezept zustande zu bringen. Aber heute, heute ist mir ein Geniestreich gelungen. Und den will ich euch trotz all des Lernstresses wirklich nicht vorenthalten.

Sommersalat
Für eine große Portion zu Mittag oder zwei kleine Vorspeisenportionen
Zutaten:
  • 3 EL Balsamico- oder Himbeeressig (Himbeeressig kann man sehr leicht selbst machen, indem man Essig und ein paar TK-Himbeeren in ein Schraubglas gibt und ein paar Tage stehen lässt)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 TL Ahornsirup
  • 2 EL Olivenöl
  • 300g möglichst kleine neue Kartoffeln (ich hab meine vom Bauernmarkt am Lendplatz)
  • 120g Brokkoliröschen
  • 1 Frühlingszwiebel, fein gewürfelt, das Grün in feine Röllchen geschnitten 
  • 50g Feta, fein zerkrümelt
Optional - das heißt, diese Zutaten könnt ihr weglassen, aber wenn ihr beides auftreiben könnt, schmeckts halt noch ein bisschen besser: 
  • 70g Heidelbeeren
  • 1 EL Pinienkerne, in der Pfanne geröstet
Zubereitung: Essig, Sojasauce, Ahornsirup, Senf und Öl zu einem dickflüssigen Dressing aufschlagen – ich verwende dafür meinen Minimixer, es geht aber auch ganz wunderbar mit einem Schneebesen oder in einem kleinen Marmeladenglas. 
Kartoffeln und Brokkoli dämpfen und noch warm mit dem Dressing vermischen. Wenn alles etwas abgekühlt ist, das Weiße des Frühlingszwiebels, die Heidelbeeren und den Fetakäse hinzufügen. Mit in der Pfanne gerösteten Pinienkernen und dem kleingehackten Grün des Frühlingszwiebel verzieren und eventuell noch nachsalzen und -pfeffern. Der Salat schmeckt am besten lauwarm.

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(So sieht das übrigens aus, wenn ich fotografiert habe – alles rein in eine Schüssel, vermatschen und dann wird gegessen. Mit einem großen Löffel. Ich hab ja meine Zeit nicht gestohlen :P)

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29.06.2014

VERSTREUTES: Die Bib, das Herz jeder Uni

Jetzt, wo ich wirklich, wirklich, wirklich bald fertig bin mit meinem Studium - am 21. Juli ist Prüfungstermin! - erinnere ich mich gerne an die Zeit in der Hauptbibliothek in Graz letztes Jahr.  Zu dritt schrieben ich, S. und O. während der Sommerferien täglich fieberhaft an unseren Abschlussarbeiten in den fast ausgestorbenen Benutzerräumen. 
Uni Graz
Das Hauptgebäude.
Die anderen Studenten hatten wohl Besseres zu tun, als bei gefühlten 30 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit drinnen zu dunsten. Ich hatte als letzte begonnen und konnte mir noch etwas laissez-faire leisten, was hieß, dass ich mir täglich alle (!) aufgelegten Tageszeitungen zu Gemüte führte und sie sorgfältig von der ersten bis zur letzten Seite las, die anderen beiden arbeiteten wie die Wilden an ihren letzten Seiten, kamen vor mir und gingen nach mir.

Die Bibliothek war unser nach alten Folianten duftendes Büro mit niemals funktionierendem Online-Suchsystem und bald kapitulierender Klimaanlage. Wir hatten unsere fixen Lieblingsplätze im Arbeitsraum, mit Sichtkontakt, aber nicht so nah, dass wir dazu verführt wurden zu tratschen. Die Wasserflaschen vor uns wurden von den Bibliothekaren kommentarlos geduldet, dass wir alle bei der Hitze barfuß oder in Flipflopsdie Bibliothek war unser Strand! -, die beim Gehen laute Knallgeräusche machten, unterwegs waren, ebenso. Die wenigen Studienkollegen, die sich ebenfalls in die Bibliothek verirrt hatten, kannten wir nach wenigen Tagen und fühlten uns wie in einer eingeschworenen Gemeinschaft, ähnlich Gestrandeten auf einer Tropeninsel.
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Mit denen man gemeinsam mitgebrachten Cheesecake verzehren kann.
In der täglichen, immer um Punkt Eins stattfindenden Mittagspause, wo wir, natürlich draußen, im Schatten der Campusbäume, denn Wurstbrote dulden selbst die sanftesten Bibliothekare nicht in den heiligen Hallen, unsere mitgebrachten Jausenpakete auf einer Picknickdecke verzehrten, die schon an einem geheimen Platz on campus gelagert wurde, drehte sich alles um die Bibliothek: um die immer zu kleinen Benutzerkästchen, die man nur unter Einsatz von voller Körperkraft schließen konnte, wenn man zwei Taschen dabei hatte, die manchmal unfreundlichen, manchmal liebenswert schrulligen Bibliothekare, die drückende Schwüle in den Räumen, den Lesesaal, den wir alle drei noch nie zum Lernen und Arbeiten betreten hatten und auch nicht betreten wollten, da wir die genervten Blicke der Jusstudenten mit ihren dicken Codices, die bei jedem störenden Geräusch wütende Blicke in unsere Richtung schossen, nicht ernst nehmen konnten und jedes Mal in Lachkrämpfe ausbrachen, die Schönheit der täglichen Routine, und die Motivation, die davon kam, jeden Tag den gleichen Weg zur Bibliothek zu nehmen und zu “arbeiten”. 
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Salat im Sommer!
Die Bibliothek war uns zu einer Art Bekannten oder Freundin geworden, die zwar manchmal lästig sein kann, aber ohne die es auch nicht wirklich geht.

Als der Sommer zu Ende ging und meine beiden Freunde ihre Abschlussarbeiten einreichten, kam ich alleine zurück und bin noch immer hier. Nun lerne und arbeite ich meist alleine. 
Bibliothek
Ab und zu gehe ich auch fremd und verstecke mich in der Fachbibliotkek für Anglistik.
Die Bibliothek ist mir immer noch ein geliebter Ort, und meinen Lieblingsplatz verteidige ich mit Zähnen und Klauen. Manchmal, wenn ich abends ganz alleine in einem der Arbeitsräume sitze, frage ich mich: Wer wohl an meinem Platz sitzen wird, wenn ich in wenigen Wochen mein Studium abschließe?

Und wird er oder sie ebenso zärtliche Gefühle für die Räumlichkeiten entwickeln wie ich?


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25.06.2014

BENTO: Salat mit BBQ-Tofu und Obst

Wenn ich irgendwo hin auf Urlaub fahre und der weltbeste Freund nicht mitkann oder -darf (kommt ja ab und zu auch einmal vor), dann bring ich ihm immer scharfe Sauce mit, als Trostpreis sozusagen. Da er sehr gerne scharf isst - und immer wieder ein paar Chillies ins Essen schmuggelt, wenn ich nicht hinschaue, grrr! - freut er sich über so etwas viel mehr als über andere Geschenke. Eines dieser Saucenmitbringsel ist die Hot Mamas BBQ-Sauce, die ich für ofengebackenen Tofu verwendet habe.

Bento mit Barbecuetofu
Alles so schön grün!



Ich habe den Tofu gut ausgepresst, ihn dann mit BBQ-Sauce übergossen, eine Nacht mariniert und dann bei 200 Grad ca. 30 Minuten in einer eingefetteten Form im Ofen gebacken, zwischendurch habe ich ihn einmal umgedreht. Währenddessen habe ich mich geduscht, angezogen, hab Frühstück gegessen und den Salat zubereitet.

Die Idee war, den warmgehaltenen Tofu dann beim Mittagessen mit dem bunten Salat zu kombinieren. Der Plan war gut, nur leider wurde der Tofu durch das Warmhalten etwas zäh. Essen konnte man ihn natürlich trotzdem ;), aber für einen neuerlichen Auftritt in einem Bento muss ich mir noch was überlegen.

Dazu gab es kleingeschnittenes Obst mit ein paar Erdbeeren vom Balkon.

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21.06.2014

REZEPT: Frühstückssmoothie mit Erdbeeren

Vor einigen Monaten habe ich zum Frühstück noch Brot mit veganem Aufstrich und Gemüse drauf gegessen, aber seit ich auf der Veggie Planet den Personal Blender gewonnen habe, trinke ich jeden Tag einen Smoothie – schließlich hab ich das Ding jetzt und es will auch benutzt werden. Zum Smoothie greif ich, weil ich in der Früh immer so paniert wegen dem ganzen Diplomarbeits- und jetzt –prüfungsstress bin, dass ich sogar zu müde zum Kauen bin ;)

Grüne Smoothies schafft das kleine Ding nicht, denn dafür braucht man einen Mixer, der richtig viel Power hat. Der Personal Blender hat diese nicht und zerfasert Grünzeug nur zu grauslichen Fäden, die man dann zwischen den Zähnen hat oder einen am Gaumen kitzeln – nicht gut, wenn einem etwas flau im Magen ist in der Früh wegen niedrigem Blutdruck...

Ich bin aber gar nicht böse, dass mein kleiner Frühstückshelfer kein Gemüse zerhäckseln kann, denn eigentlich find ich diese Green-Smoothie-Suppen richtig schrecklich. Ich bin eher ein Fan der süßen, milchigen Variante, die so richtig schön die Zuckerspeicher nach einer langen Nacht auffüllt und mich bis zum Mittagessen satt hält. Rein müssen immer Banane, Joghurt und Sojamilch, sonst kommt noch Obst der Saison rein. Nie vermixe ich Süßungsmittel. Ich will ja schließlich satt werden und nicht schon in der Früh naschen.

Für Melissa und all die anderen, die genug haben vom Frühstückssemmerl mit Marmelade: Hier ist mein momentanes Standard-Smoothierezept. Wenn euch das zu fad ist, hier und hier findet ihr noch mehr Inspiration! 

Frühstückssmoothie 4
Für eine Frühstücksportion

Zutaten:
  • 1 überreife Banane
  • 150g frische Mango (oder Kiwi)
  • 150g frische Erdbeeren (oder TK-Himbeeren)
  • 150g Naturjoghurt (oder Sojaghurt)
  • Sojamilch zum Verdünnen
  • Eventuell 1 TL Erdnussbutter, Leinsamen oder Chiasamen für den Extra-Proteinkick
frühstückssmoothie 2
Ich muss die Früchte zuerst extra mixen, bevor ich den Rest der Zutaten dazugeben kann, weil der Mixbecher so klein ist.
Zubereitung: Alle Zutaten miteinander vermixen, bis die Masse glatt ist, danach Sojamilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mögt ihr Smoothies? Oder findet ihr die richtig schrecklich?

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16.06.2014

ABOUT ME: Behind the Scenes - Blogevent

Endlich VORBEI, JUHUUU!!! Meine Diplomarbeit ist eingereicht, ich habe mein Leben wieder ein bisschen wieder – und endlich wieder Zeit, mich meinem Blog zu widmen, der in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt wurde... Da kommt mir Stephs neues Blogevent genau recht.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Das letzte Event von Steph, wo ich mitgemacht hab, war wohl ‚Blick in meine Küche’, wo ihr einen Einblick in meine alte Wirkungsstätte bekommen habt. Inzwischen hat sich im Hause winterspross aber einiges verändert, wir sind nämlich schon im letzten August umgezogen.

Meine Schulfreundin E. wohnte früher mit ihren Eltern in einer netten Seitenstraße im Grazer Bezirk Geidorf, auf ihren tollen Garten und Schlossbergblick ich schon damals, als ich noch klein war, ungaublich neidisch war. Und schon damals hab ich großspurig verkündet: „Da wohn ich auch einmal, wenn ich groß bin!“

Größer als 1,76 werd ich wohl nicht mehr, und als sich die Gelegenheit ergab, gleich neben E.s Eltern in meine absolute Traumwohnung zu ziehen, musste mich der weltbeste Freund nur ein bisschen überreden, damit ich unsere Höhle in Lend aufgebe, gefühlte 288173839 Schachteln mit Büchern, Comics, Kram und Küchenglump packe und mir ein neues Zuhause einrichte.

Okay, das war jetzt gelogen. Ich hasse umziehen und Veränderung im Allgemeinen, deshalb musste er schon ordentlich Überzeugungskraft anwenden. Aber ich glaube, er wusste, dass ich, wenn ich erst den Balkon (10qm! Schlossbergblick, ohne sich wie bei der alten Wohnung artistisch aus dem Fenster lehnen zu müssen) und die meterhohen Wände (Bibliothek!) sehe, dann hat er mich. Und so war es dann auch.
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Okay, ich gestehe, Schlossberblick nur im Herbst und Winter, sonst verdeckt ein Nussbaum die Sicht. Aber hinter den Häusern sieht man ihn! :)
Nun habe ich einen eigenen Balkon, auf dem ich nach Herzenslust gärntern kann, ohne dass ich morgens rauchende Menschen vor meiner Eingangstür finde, die in meine Blumentröge aschen, und ich habe endlich mein Bücherregal bis zur Decke mit Leiter bekommen.

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Töpfe, Töpfe, Töpfe. In mehreren Reihen *_*
Und die neue Küche ist der Wahnsinn. In der alten Wohnung war alles ein bisschen provisorisch, weil der Kerl und ich eigentlich nicht lang drin bleiben wollten. Aufgrund meiner Veränderungsangst (siehe oben) sind wir dann aber doch sechs Jahre in dem Loch geblieben. In dieser Zeit hat sich einiges angesammelt, wohl auch, weil wir einfach keinen Stauraum hatten, um das ganze Krempelwerch irgendwo versteckt lagern zu können. Das Kellerabteil war nämlich so winzig, dass da gerade einmal ein paar Klappstühle und ein Zwergenregal Platz hatten, und Abstellraum gab es keinen. Die Küche war also irgendwann zum Bersten voll, also begann ich, auch Geschirr und Geräte im Schlafzimmer zu lagern. Das gefiel natürlich ganz und gar nicht!

In der neuen Wohnung habe ich hingegen massig Platz in meiner Küche. Sie ist nicht ganz neu und auch ähnlich eingerichtet wie die alte, ist aber neuer und schöner und toller – und sie hat so viele Schränke. Genial. Die vielen wichtigen Sachen, die man halt so braucht, sind jetzt gut verstaut. Besonders toll find ich das Regal für die Töpfe und Pfannen.

Da die Arbeitsfläche gefühlt dreimal so groß ist wie vorher, kann ich auch den Minimixer für dietäglichen Smoothies, den Wasserkocher und den Brita-Wasserfilter (Tee ohne den geht bei unserem betonharten Wasser gar nicht), wichtige Essige, Öle und die Sojasauce, das Obst sowie die Tomaten (niemals in den Kühlschrank geben!) einfach auf der Arbeitsfläche stehen lassen.

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So viel Platz!


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Noch mehr Platz! (Das Glumpert unter der Mikrowelle ist normalerweise nicht sichtbar ;))
Die neue Abwasch ist auch ein Traum, weil sie so groß ist, und die Oberflächen sind ganz einfach sauberzuhalten. Ich will wirklich nie nie NIIIIE wieder eine weiße Küche, die alte war schon so fleckig am Ende, grauenvoll. Oh, und einen neuen Herd hab ich zwei Wochen nach dem Einzug auch bekommen, da der alte einfach den Geist aufgegeben hat. Der war wohl von den Vormietern nicht gewohnt, täglich mehrmals zum Einsatz zu kommen. Nun habe ich ein Ceranfeld und einen Backofen, der gleichmäßig backt UND – ja, es wird noch besser! – drei Bleche! Ich konnte mein Glück echt kaum fassen :)

Der einzige Nachteil, den die Küche hat: Sie ist nicht mehr so kuschelig wie früher, da man immer mit dem Rücken zu einer Tür sitzt. Auch mein toller IKEA-Küchentisch darf nun nur mehr bis zur Hälfte aufgeklappt werden, weil sonst einfach kein Platz in der Küche ist. Dafür kann ich jetzt direkt nach draußen lüften und es stinkt nicht mehr nach Essen, wenn ich koche.

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Die tollen Freischwinger hab ich aber mitgenommen, obwohl sie so viel Platz brauchen.
Sonst hab ich aus der alten Wohnung noch folgende Dinge mitgenommen:
  • Die Tafel, auf der wir immer gleich notieren, was im Kühlschrank fehlt
  • Den Gefrierschrank, auf dem jetzt der neue Kühlschrank steht (weil wir beide groß sind, ist es kein Problem, Sachen oben rauszuholen. Kleine Menschen verzweifeln aber gern).
  • Das Gewürzregal, in dem jetzt die Gläser und Reissorten stehen
  • Mein selbstgemachtes Vogelbild
So, dann ist da noch mein neues Bücherregal. Einer der Bestechungspunkte, die der weltbeste Freund vorgebracht hat, um mich zum Umziehen zu bewegen, war nämlich eben dieses. Ich besitze als Englisch- und Deutschstudentin und leidenschaftliche Jugendbuch-, Manga- sowie Kochbuchleserin nämlich eine Unmenge an Büchern, die in der alten Wohnung auf mehrere Regale aufgeteilt waren. Das wollte ich in der neuen Wohnung nicht mehr und so hab ich zu meinem 25. Geburtstag ein Bücherregal geschenkt bekommen. Es ist aber nicht irgendein Bücherregal, sondern DAS BÜCHERREGAL. Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte: Bitte sehr.

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Mangas, Schulbücher, Weltliteratur, Fantasy. Und auf der rechten Seite der Tür gehts weiter :D
Na, neidisch? ;) Der Haken – ich darf nicht mehr Bücher haben, als in diesem Regal Platz haben, das war der Deal. Aber damit kann ich leben. Seit ich beim Umzug tausende von Büchern gestapelt und sortiert habe, bin ich ganz bescheiden geworden und wie ihr seht, ist noch etwas Platz für Neuanschaffungen.

Hier am Kopfende, mit dem Rücken zu Kafka, Bernhard und Artmann, ist übrigens auch der Platz, wo die meisten Blogeinträge entstehen – ich hab von diesem Platz aus den besten Überblick übers Wohnzimmer, kann meinem Mann beim Relaxen auf der Couch gegenüber zusehen und fühle mich durch die alten Meister hinter mir immer sehr inspiriert. Definitiv mein Lieblingsplatz zum Arbeiten!

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Und als echter Fan hab ich natürlich auch einen Totoro auf meinem Hipsterlaptop.
Die Kochbücher, die im Regal ihre neue Heimat gefunden haben, haben sich drastisch reduziert beim Umzug. Ich hab nur noch die behalten, die ich entweder besonders toll finde oder die einen sentimentalen Wert für mich haben. Meine Vorlieben sind dabei definitiv:
  • Vegane und vegetarische Kochbücher – wenn sie möglichst wenig Ersatzprodukte als Zutaten angeben, dürfen sie bleiben, aber wenn exzessiv Eiersatz oder veganer Frischkäse verwendet wird, dann nicht.
  • Kochbücher zur japanischen Küche – von denen kann ich nie genug haben.
So richtig was geändert hat sich also seit dem letzten Mal nicht!

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Drüber: Gameboyspiele. Drunter: Kinderbücher. Ich sollt echt mal das Regal umsortieren!
Meine Fotos schieße ich immer noch mit einer Canon 450D und einem Festbrennweitenobjektiv. Mittlerweile habe ich für Ausflüge noch eine hipsterige Kompaktkamera, die auch ganz ordentliche Fotos macht und nicht so fürchterlich auffällig ist. Ich fotografiere am Balkon bei Tageslicht, und meine Fotos sind immer noch ehrlich, das heißt, ich dekoriere nicht oder nur, wenn gerade Dekoelemente in Reichweite herumstehen. Ich bin aber am Überlegen, ob ich mir ein paar Tücher oder Holzbretter zulegen soll. Der Fotografieworkshop am Foodcamp war doch sehr inspirierend in der Hinsicht!

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Hier links neben der Gießkanne entstehen die meisten Bilder, weil es hier schon früh schattig ist.
Was ich inzwischen mache, ist, die Bilder mit Photoshop zu bearbeiten. Da ich vom weltbesten Freund dieses Jahr auch noch das oben bereits hergezeigte MacBook bekommen habe (<3), auf dem allerhand Programme schon installiert sind, dachte ich mir, ich probier das einmal, und es haut mittlerweile schon ganz gut hin. Alles kann ich zwar noch nicht, aber ich lerne täglich dazu.

So, das wars mit dem Blick hinter die Kulissen! Ich hoffe, es hat euch gefallen!

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