07.09.2014

GETESTET und REZEPT: Gefüllte Paprika mit Naturreis von Reishunger

Ich habe von Reishunger ja nicht nur ein Reissieb bekommen, sondern auch drei Sorten Reis, die ich mir selbst aussuchen durfte. Alle drei waren ausgezeichnet, wenn auch mengenmäßig eher etwas für den hohlen Zahn – ein 200g-Päckchen füllt gerade einmal eineinhalb Tassen meines Reiskochermaßes und ich koche normalerweise unter zwei Tassen keinen Reis, weil sich der ganze Aufwand nicht wirklich auszahlt.

Reishunger ist an sich schon eine feine Sache. Die verschiedenen Reissorten sind von toller Qualität, das angebotene Zubehör wahrscheinlich nicht so einfach online zu finden – die verschiedenen Reiskocher alleine sind ein Grund, dort einzukaufen, und sollte meiner irgendwann seinen Geist aufgeben, weiß ich, woher ich einen adäquaten Ersatz bekomme – und auch sonst ist es schön, dass man das Gefühl bekommt, die Menschen hinter Reishunger sind wirkliche Reisfans.

Der einzige Nachteil ist, dass ich in Österreich wohne. Die Versandkosten sind zwar mit 7,90 Euro nicht übertrieben hoch, aber im Gegensatz zu Deutschland, wo ab 30 Euro gratis versendet wird, fühlt man sich als Österreicherin schon etwas benachteiligt. Als Studentin wollte ich mehrmals Reis bestellen, aber die Versandkosten haben mich immer davon abgehalten. Da ich jetzt aber ein Gehalt bekomme, wird sich meine Einstellung dazu wohl etwas ändern, ich muss ja jetzt nicht mehr jeden Euro umdrehen.

Ich war ein bisschen unkreativ bei den Gerichten, die ich mit den Reissorten gekocht habe. Einmal gab es den Basmati-Naturreis mit Letscho nach Steph und dann japanischen Curry mit dem köstlichen Sushireis. Aber einmal hab ich mich richtig ins Zeug gelegt, weil ich Besuch aus Deutschland hatte, und habe zusammen mit meinem Freund René gefüllte Paprika gemacht. So lange es noch billig Paprika am Markt gibt, solltet ihr die unbedingt nachkochen. Wenn ihr nur zu zweit seid, könnt ihr dann locker mehrmals gefüllte Paprika essen, denn sie sind sehr sättigend!

Reishunger 5
Zutaten:
  • 2 Dosen Tomaten (400ml pro Dose)
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 8 große, von selbst stehende Paprikaschoten
  • 700g gekochter brauner Rundkornreis
  • Öl
  • 1 große weiße Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3 El Rosinen, in etwas Wasser eingeweicht
  • 2 gehäufte EL Pinienkerne, in einer Pfanne hellbraun geröstet
  • 1 Tomate, fein gewürfelt
  • 1 kleiner Bund Petersilie, fein zerzupft (etwas für die Deko beiseite legen)
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Szechuanpfeffer (optional)

Zubereitung: Reis nach Packungsanleitung zubereiten – ich habe meinen im Reiskocher gekocht.
Tomaten aus der Dose, Zucker, Salz, Pfeffer und eine Prise Chiliflocken in einem kleinen Topf erhitzen, die Tomaten mit einem Kochlöffel etwas zerdrücken und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Nachwürzen und in eine ofenfeste Form gießen. 
Nun die Paprika waschen, den Deckel abschneiden und entkernen. In einem großen Topf Wasser kochen, salzen und die Paprika mit Deckeln im kochenden Wasser ca. 5 Minuten blanchieren. Herausnehmen, abtropfen lassen und die Paprika in die Tomatensauce stellen. Die Deckel beiseite stellen, die brauchen wir erst später.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Dann Knoblauch, Pinienkerne, Tomaten und Petersilie hinzufügen. Mit Gemüsebrühe aufgießen, mit Garam Masala und Tomatenmark würzen und dann den Reis hinzufügen. Gut durchrühren, dann würzen, kosten, eventuell nachwürzen und vom Herd ziehen. 
Mit Hilfe von zwei Löffeln nun die Paprika füllen (übrige Füllung am besten gleich naschen!). Die Deckel darauf setzen und die Paprika ins auf 180 Grad vorgeheizte Rohr schieben. So lange backen, bis die Paprika etwas schrumpelig geworden sind. Mit Petersilie garniert servieren.

reishunger 4

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03.09.2014

GETESTET: Reishunger - Reiswaschsieb

Reishunger ist eine dieser Seiten, die mich sehr traurig machen – Reis ess ich nämlich wirklich kiloweise, da ich ja einen Reiskocher besitze, aber ich hatte irgendwie nie das Kleingeld, um mir eine Luxusreisbestellung samt Versandkosten von Reishunger leisten zu können. Dabei hätte ich so gern richtig guten Reis getestet und saß immer sabbernd vor dem MacBook, weil der Reis so verlockend aussah und die Beschreibungen so köstlich klangen. 

Obwohl ich ja eigentlich ungern Werbung für Firmen mache bzw. noch nie mit einer Firma kooperiert habe, konnte ich also nicht nein sagen, als mir meine liebe Bloggerfreundin Mitzia von cook'n'roll anbot, mich mit Max von Reishunger bekannt zu machen. Durch ihre Initiative durfte ich dieses Monat nicht nur drei Premium-Reise (schon wieder so ein zweifelhafter Plural) testen, sondern darf nun auch endlich ein original japanisches Reiswaschsieb mein Eigen nennen!

Zum Testen habe ich von Reishunger drei Sorten erhalten, nämlich Sushireis, braunen Rundkornreis in Bioqualität und Vollkornbasmatireis in Bioqualität. Ich hab mich dabei eher an Standardsachen gehalten, weil ich dachte, dass ich die am ehesten mit denen vergleichen kann, die ich schon kenne.  Schwarzer und roter Reis sind ja schön und gut, aber wenn der köstlich ist, woher weiß ich dann, dass er auch der beste ist, wenn ich noch nie solche exotischen Reissorten gegessen habe?

Reishunger 1
Als Handmodel stellte sich mein Freund René dankenswerterweise zur Verfügung.
Das Reischwaschsieb wollte ich auch testen, weil man ja viele Reissorten wie z.B. japanischen Reis vor dem Verzehr gründlich waschen muss, das aber immer zu einer unendlichen Aktion ausartet. Wer das von euch nicht kennt, Sushireis muss vor dem Essen noch gut gewaschen werden, denn wenn das Wasser zu milchig ist, schmeckt er nicht gut. Und bis all das Milchige weg ist, kann es dauern. Und dauern. Und…Graaah! Weil ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, führen meine Waschkünste oftmals nicht zum gewünschten Ergebnis, vor allem, weil ich ziemlich häufig Reis bei den Waschungen verliere, wenn ich nach dem x-ten Mal Wasser-in-die-Schüssel-Nachgießen etwas aggressiv werde.

Weiters braucht diese Methode Unmengen an Wasser, da das Sieb unter fließendes Wasser gehalten wird, dann eine kleine Schüssel mit Wasser gefüllt wird, das Wasser da reinkommt, das Sieb wieder reingestellt wird, der Reis gewaschen wird, das Wasser weggeschüttet wird… You are getting the idea.

Das Reiswaschsieb, natürlich eine japanische Erfindung (für gestresste Hausfrauen, wie ich annehme), soll die Arbeit erleichtern. Es ist eine Schüssel mit lustigen kleinen Löchern knapp neben dem Ausguss, und eigentlich ist es selbsterklärend. Man gibt die gewünschte Menge Reis in die Schüssel, gibt Wasser dazu, poliert den Reis sanft und gießt dann das Wasser ab. Das macht man so lange, bis das Wasser klar ist.

Hier seht ihr meine zwei Methoden – die linke ist die alte, sehr provisorische, die rechte zeigt das Reischwaschsieb.

reishunger 6

In der Theorie ist das Ding super, und auch in der Praxis schlägt es sich wacker. Da kaum Reis mehr verloren gehen kann. Das Waschen geht ganz einfach, man braucht nicht so viel Wasser und ich ärger mich viel weniger, weil keine Reiskörner durch die Maschen schlüpfen oder einfach beim Polieren aus dem Sieb geschleudert werden. Für Reis ist so ein Ding also nice to have, wenn auch kein absolutes Muss. Menschen, die weniger Reis als ich verdrücken, brauchen so ein Ding sicher nicht, aber für heavy user ist es eine tolle Arbeitserleichterung. Besonders mit japanischem Reis, für den es wohl auch konzipiert ist, funktioniert es echt gut!

reishunger 2

Wenn ich jetzt noch etwas jammern müsste, würde ich anbringen, dass man leider den Reis nicht direkt im Reissieb abtropfen lassen kann, dafür braucht man also wieder ein Sieb. Will man also wirklich perfekten, weil auch abgetropften Reis, kommt man um die umständliche Siebmethode nicht herum. Weiters ist es nicht geeignet für Quinoa und andere kleinere Körner, da die Abgießlöcher zu groß sind.

Wer jetzt auch unbedingt so ein Reiswaschsieb braucht, schaut doch mal bei Reishunger vorbei. Für knappe 7 Euro ist es auch wirklich ein leistbares Gadget. Für den Fall des Falles, dass ihr mit euch hadert, ein Küchengerät mit nur einem Nutzen anzuschaffen: Falls es sich doch nicht als so praktisch entpuppen sollte, kann man es immer noch als Schüssel verwenden ;)

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31.08.2014

REZEPT: Zwetschkenröster für das Blogevent "Presley, PinUps und Petticoats - We love the 50s"

Als Mitzia und Conny zum Blogevent "Presley, PinUps und Petticoats - We love the 50s" aufgerufen haben, wollte ich unbedingt mitmachen (die Preise!!!), aber die Inspiration wollte und wollte nicht kommen. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ich die ganze Sache von der falschen Seite angegangen bin!


Mit den 50er-Jahren verbindet man ja ganz schnell flotten Rock’n’Roll, fliegende Röcke und fette Burger, und ich kann jedem dieser drei Dinge durchaus etwas abgewinnen. Aber ganz ehrlich, wenn ich an diese Zeit denk, dann denk ich an meine Oma. Sie ist die Meisterin der Vorratshaltung, des Schwammerlsuchens und des Restlessens und war zur Zeit nach dem zweiten Weltkrieg besonders gefordert, immer gutes Essen für ihre Familie zu zaubern. Eine gut gefüllte Speisekammer ist hierbei das Um und Auf, und ich denke gerne an die Zeit zurück, wo sie einfach fünf Gläser Marmelade und drei Gläser Kompott aus der Speis geholt sowie einen monströsen Krautkopf aus dem eigenen Garten geerntet und uns mitgegeben hat, wenn wir sie besuchen waren.

Auch wenn ich selbst zum Glück nie ein Kind der Nachkriegsgeneration war und hoffentlich auch niemals sein werde, ein bisserl vom Hamstergen hab ich neben der wilden Haarpracht von meiner Oma ja schon vererbt bekommen. Ich hab immer von allem was vorrätig, zu viel, und kann stets ein Dreigängemenü ohne einzukaufen produzieren. Klar, dass ich auch gern einrexe – schließlich will der Sommer konserviert werden, damit man in der Rüben- und Kartoffelzeit, wenn es draußen stürmt und schneit, auch ein paar Sonnenstrahlen auf dem Teller hat.

Einkochen interessiert mich besonders, seit mir meine andere Oma drei 50er-Jahre-Kochbücher vermacht hat. In denen wird genau beschrieben, wie man alle Arten von Lebensmitteln haltbar macht, wenn man keinen Kühlschrank zur Verfügung hat – der Kühlschrank, der offenbar damals noch ein ganz neumodisches Ding war, hieß Frigidaire (das Wort musste ich tatsächlich googeln!) und war wohl im Durchschnittshaushalt nicht einfach so vorhanden. Man musste also erfinderisch werden, und von den Rezepten und Tipps kann man wirklich noch etwas lernen. Leider waren die guten Hausfrauen aber früher weitaus erfahrener, als ich es bin, und so sind die Mengen- und Zutatenangaben manchmal etwas, naja, vage. Das "Kochbuch für jeden Haushalt" aus dem Jahre 1951 z.B. enthält ein absolut grandioses Rezept für Steirischen Kartoffelsalat:
"Zutaten: Zirka 75dag Kartoffeln, Essig, Öl, Salz, ziemlich viel Zwiebel
Zubereitung: Das Gemenge von Essig, Öl, Salz und feingehackter Zwiebel lässt man zirka 10 Minuten stehen. Dann drückt man mit der Gabel soviel heiße Kartoffeln ein, daß eine püreeartige Masse entsteht (221)"
Man kann davon ausgehen, dass die Kartoffeln gekocht werden müssen, aber wie viel Essig oder Öl ich nehmen soll, wenn ich das Rezept das erste Mal koche, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Von der Mengenangabe "ziemlich viel Zwiebel" (hihihiiii) will ich gar nicht erst anfangen, und die Mengen sind auch eher für eine Großfamilie berechnet.  Eine Hausfrau, die seit ihrem sechsten Lebensjahr kocht – meine Oma erzählt immer ganz stolz, dass sie in diesem Alter ihren ersten Apfelstrudel gemacht hat – weiß natürlich mit so einem Rezept etwas anzufangen.

Ich Sumperöse aber tu mir etwas schwer, wenn ich keine konkreten Mengenangaben bekomme, und so habe ich mit meinem kongenialen Einrexpartner und guten Freund Simon doch ein klares und deutliches Rezept aus Österreich vegetarisch verwendet, um neben Letscho nach Steph auch noch Zwetschkenröster einzukochen. Da ich nach dem In-die-Gläser-Füllen nur gierig die Restln aus dem Topf gekratzt habe, damit Simon nicht zu viel abbekommt, kann ich nicht sagen, wie er durchgezogen schmeckt, aber frisch war er göttlich - ich kann also schon wieder eine Kaufempfehlung für dieses grandiose Buch aussprechen. Jetzt, wo die Zwetschken reif sind, gilt: Rext Zwetschkenröster ein. Und macht viel davon, Winter is coming.

zwetschkenröster
Für 4 große Gläser
Zutaten
2 Kilo Hauszwetschken, schon reif und nicht zu sauer
400g Gelierzucker 1:2
2 Zimtstangen
3 gemörserte Gewürznelken
Schale von 1 Biozitrone, abgerieben
ein ordentlicher Schuss Rum

Zubereitung: 4 Dreiviertelliter-Marmeladengläser ganz heiß auswaschen, die Deckel in kochendem Wasser und die Gläser im Ofen bei 120 Grad sterilisieren. Zwetschken waschen, halbieren und entsteinen, schadhafte Stellen dabei wegschneiden. 
Mit Zucker, Zimt, Gewürznelken, Zitrone und etwas Wasser (falls die Zwetschken nicht ordentlich safteln) in einen Topf geben, umrühren und aufkochen. Ca. 10 Minuten bei niediger Hitze einkochen (wir haben sie etwas suppiger verkocht, weil wir das so mögen) und darauf achten, dass nichts anbrennt. 
Die Gläser aus dem Ofen holen und auf ein feuchtes Tuch stellen, kurz leicht abkühlen lassen. Zimtstange aus dem Röster entfernen, den Rum dazukippen, umrühren. Nun mit Hilfe eines breiten Trichters und eines Schöpfers den heißen Zwetschkenröster in die vorbereiteten Gläser füllen und mit den sterilisierten Gläsern so fest wie möglich verschließen. Wie bei Marmelade stelle ich die Gläser dann immer noch auf den Kopf und lasse sie auskühlen.

Zwetschenröster 2

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25.08.2014

INFO und REZEPT: Was mach ich mit… Melanzani?

Melanzani (oder Auberginen für meine deutschen LeserInnen ;)) sind schon komisch. Man kann nicht genug von ihnen kriegen, oder man hasst sie. Im Sommer gehör ich ja eher zur ersteren Fraktion, denn ich finde, neben Tomaten verkörpert kaum ein Gemüse den Sommer mehr als Melanzani. Aber wer schon einmal so eine richtig mit Fett angesoffene, schlecht zubereitete gegessen hat, will wahrscheinlich nie mehr wieder seine Zähne in das weiche Fleisch schlagen. Dabei sind Melanzani so vielseitig!

Beim Einkaufen kann man ruhig auch einmal zu gestreiften oder weißen Sorten greifen, die schmecken auch sehr gut. Wichtig ist nur, dass die Früchte schön fest sind und keine Druckstellen haben. Bevor man die Melanzani dann zubereitet, sollte man sie in die gewünschte Größe schneiden, dann ordentlich einsalzen und stehen lassen, bis sie Wasser zieht. Das entzieht ihr Feuchtigkeit und verhindert, dass sie sich mit Fett vollsaugen – das Gemüse ist nämlich der Badeschwamm unter den Nachtschattengewächsen und kann problemlos literweise Öl aufnehmen.

Melanzani kann man auf verschiedenste Arten zubereiten. Der Klassiker für mich sind in fingerdicke Scheiben geschnittene Melanzani, die man ordentlich einsalzt, dann trockentupft, mit Kräutersalz und Pfeffer würzt und dann in einer gusseisernen Pfanne auf beiden Seiten in Öl kross anbrät. Dazu passt eine Joghurtsauce. Natürlich kann man Melanzani auch wunderbar frittieren, sie schmecken nicht nur mit klassischem Paniermehl, sondern auch mit Panko ausgezeichnet. Aber natürlich kann man sie auch in Ragouts verwenden, z.B. Ratatouille - das Rezept kann ich sehr empfehlen!.

Ich mag sie aber persönlich am liebsten in Eintöpfen wie diesem. Die neuen Kartoffeln gibts jetzt grad am Bauernmarkt - sucht euch die kleinsten aus, die ihr finden könnt!

Melanzanieintopf

Zutaten:
  • 350g Melanzani, in 1x1 Zentimeter große Würfel geschnitten
  • 100g rote Paprika in 1x1 Zentimeter große Stücke geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 Dose kleine weiße Bohnen (880g Abtropfgewicht), abgespült und abgetropft
  • 200g Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 500g möglichst kleine, neue Kartoffeln (größere sollten halbiert werden)
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Pimentkörner
  • Zimtstange
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 MS Macis oder Muskat
  • ½ TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • kleingeschnittene Frühlingszwiebel zum Garnieren
Zubereitung: Melanzani in Würfel schneiden, einsalzen und etwas stehen lassen, dann das überschüssige Wasser abgießen und abtupfen. In 4 EL Olivenöl rundherum anbraten, bis sie etwas gebräunt sind, dann die Zwiebel und die Paprika hinzufügen und so lange braten, bis die Zwiebel glasig sind. Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten, dabei darauf achten, dass der Knoblauch nicht schwarz wird. Kartoffeln hinzufügen und kurz mitbraten. Tomaten hinzufügen und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist.  Mit Piment, Zimtstange, Garam Masala, Macis und Chiliflocken würzen, aufkochen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann die Bohnen hinzufügen und mit Salz. Pfeffer und Zucker abschmecken. Wie alle Eintöpfe schmeckt das Gericht aufgewärmt besser.

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17.08.2014

REZEPT: Sommersirup mit Brombeeren

Sommersirup mit Brombeeren

Dieser Sirup ist die Zutat für das Sommergetränk 2014, ist einfach köstlich, fruchtig... aber
weil ich schon immer bei Zwergenprinzessin Sassi Gastprinzessin sein wollte, findet ihr das Rezept heute nicht hier, sondern drüben bei ihr. Schaut doch vorbei!

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10.08.2014

AUSWÄRTS ESSEN: Veggieburgertest - Molly Malone

In der letzten Woche gab es eine kleine Verzögerung beim Burgertest, da ich leider zu faul/doof/ungeschickt war, die Öffnungszeiten der Burgerlokale zu checken, die ich noch testen wollte, also fiel ein Testbesuch ins Wasser. Als Gewohnheitstier will ich halt immer um 13.00 Mittagessen, und gehe natürlich davon aus, dass alle anderen Menschen das auch so halten. Aber wer kann schon ahnen, dass so viele Lokale zu Mittag zu haben?

Das Molly Malone ist für Leute, die zu Mittag in der Innenstadt ihren Burgerguster stillen wollen, ein guter Anlaufpunkt. Also machte ich mich mit Julia von welldressedsalads, einer lieben Freundin und vegetarierlokalerfahrenen Frau, die sich mit Kritik nicht zurückhält, wenn sie berechtigt ist, auf, um dort zu dinieren. 

Nachdem wir aus lichttechnischen Gründen im Raucherbereich Platz genommen hatten – der Nichtraucherbereich ist ein, Pardon, finsteres Loch, also nicht sehr fotofreundlich – und den Veggieburger bestellen wollten, wurden wir als Fleischverschmäher enttarnt. Man überraschte uns gleich sehr freundlich mit der Mitteilung, dass es eine vegane Karte gäbe. WOW. Diesmal hatten wir beim Test sogar richtig Auswahl! 

Molly 2

Ich wählte den Seitanburger mit Wedges (7,20)...

Molly 4

 ... und Julia den Grünkernburger mit Salat (6,60). 

Molly 6
 
Ladies and Gentlemen, wir kommen nun zur Wertung.

Kreativität:
Seitan! Grünkern! Yay! Daher:

burger_3

Geschmack:
Das Seitanlaibchen ist gut gewürzt, aber für den perfekten Burgergenuss etwas dünn. Julias Grünkernlaibchen schmeckte gut, was sie aber auch auf die Sauce zurückzuführte. Salat und Pommes waren okay, wenn Julia den Salat auch als etwas zu sauer abgemacht empfand. Daher von uns: 



burger_2

Portionsgröße:
Ausreichend. Ich war vollgefressen wie eine Speckmade. Daher:
burger_3


Preis/Leistung:
Wir empfanden den Preis als absolut ok. Man bekommt wirklich etwas für sein Geld, und im Gegensatz zu anderen, bisher getesteten Lokalen sind die Eiweißbeilagen auch kreativer.
burger_3

In den Sonderkategorien gab es 2 Zusatzpunkte. Man kann zwischen Salat und Pommes als Beilage wählen, individualisieren ist daher kein Problem. Es gibt ganze zwei vegane Optionen auf der Karte, die aber leider nicht wirklich vegan sind (die Brötchen sind vegetarisch, wie ich nach einer Onlinerecherche festgestellt habe), daher können wir hier keinen Punkt vergeben. Für ein nichtvegetarisches Lokal ist die Auswahl aber relativ groß, das finden wir super!

Molly 1
So sehen glückliche Veggies aus :)
Insgesamt erritterte sich das Molly Malone 13 von 15 Punkten. Julia und ich können einen Besuch nur empfehlen! 

Färbergasse 15
8010 Graz

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03.08.2014

AUSWÄRTS ESSEN: Veggieburgertest - Flann O'Brien

Nach der Burgerenttäuschung bei der Pony Lodge war ich diese Woche gleich zweimal Burger essen, um weiter nach dem perfekten Veggieburger zu suchen. Mit Christa von Oh hello my love war ich daher zu einem Mittagstratscherl beim Flann O’Brien in der Innenstadt und ich kann gleich im Voraus sagen – Veggieburger in gut geht.

Veggieburger Flann O Brien

Ein solcher Burger kostet beim Flann 6,90 und kommt mit Salat und Pommes, ich hab noch extra ein Vollkornburgerbrot (+0,60) und eine Scheibe Käse (+0,60) dazu bestellt. Der erste Biss folgte und ich war bereit für die Wertung:

Kreativität:
Gemüsepatty, Tomaten, Salat, Zwiebeln… der Klassiker. Daher von uns…

burger_2

Geschmack:
Geschmacklich kann der Veggieburger überzeugen. Das Patty ist zwar nicht selbstgemacht, aber gut frittiert, das Gemüse frisch und das Vollkornburgerbrötchen schmeckt. So recht wollen die Geschmacksknospen aber nicht Lambada tanzen, daher gibt es … 

burger_2

Portionsgröße:
Der Burger macht ordentlich satt. Fast hätte ich meine Portion nicht geschafft, und die letzten Pommes hab ich nur noch gegessen, weil ich nach dem Motto ‘Lieber den Magen verrenkt als dem Wirt was gschenkt’ lebe. Daher…

burger_3

Preis/Leistung:
Um knappe 8 Euro gibt es ordentlich etwas zwischen die Kiemen. Der Preis ist absolut ok, daher gibt es…
burger_3

In den Sonderkategorien konnten wir einen von drei Punkten vergeben. Man kann den Burger gut individualisieren, und auch das Weglassen von Zutaten stellt kein Problem dar. Leider ist das Patty nicht vegan, und der Veggieburger ist auch der einzige vegetarische Burger auf der Karte.

Insgesamt kommt der Veggieburger auf 11 von 15 Punkten. Christa und ich denken, dass das Flann O’Brien eine gute Adresse ist, wenn man als Vegetarier mit Fleischessern auf einen guten Burger gehen will, aber dabei nicht hungrig bleiben mag. Eine vegane Option oder ein zweiter Burger würde das Angebot aber noch verbessern!

Paradeisgasse 1
8010 Graz

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